SAFE® -Evaluationsstudie

 herzlichen Dank für Ihr Interesse am SAFE-Programm und der Evaluationsstudie.

Zu Beginn der Evaluationsstudie wurden 167 Mütter und 138 Väter eingeschlossen. Wir sind gerade dabei die Ergebnisse für wissenschaftliche Publikationen vorzubereiten.

 

Wir freuen uns sehr, Ihnen bereits einige Ergebnisse aushändigen zu können.

Zum einen finden Sie in unserer SAFE-Broschüre einige unserer Ergebnisse. Außerdem sende ich Ihnen einige Poster, die wir auf wissenschaftlichen Konferenzen vorgestellt haben.

Es sind Ergebnisse zum Vergleich des SAFE-Kurses mit dem Kontrollkurs. Außerdem haben wir allgemeinere Faktoren betrachtet, wie beispielsweise welche Faktoren das psychische Wohlbefinden der Eltern postnatal beeinflussen oder welcher Zusammenhang zwischen der Interaktionsqualität und dem kindlichen Schulerleben besteht.

 

Das PosterExperience Birth zeigt, dass Mütter, die in einem Bindungsinterview Hinweise auf ein unverarbeitetes Trauma zeigen, das Ereignis der Geburt besser verarbeiten, wenn sie den SAFE-Kurs besuchen.

Das Poster „Parenting Stress“ zeigt, dass eine negative Einschätzung der elterlichen Paarbeziehung mit vermehrtem mütterlichen Stress postnatal einhergeht. Außerdem spielt die mütterliche Depressivität eine Rolle in diesem Zusammenhang.

Das Poster „Paternal Sensitivity“ zeigt in einer Fütter-Interaktion zwischen Kleinkindern und ihren Vätern, dass die Väter, die den SAFE-Kurs besucht haben feinfühliger und weniger intrusiv sind und dass die Kinder responsiver und stärker positiv involvierend sind als die Kinder und Väter in der Kontrollgruppe.

Das Poster „Emotional Availability“ zeigt, dass die mütterliche Feinfühligkeit die kindliche Einstellung zur Schule beeinflusst und dass Abwesenheit von mütterlicher Feindseligkeit die kindliche Einstellung zum Lernen im Alter von 7 Jahren beeinflusst. Die Ergebnisse stammen aus der Betrachtung einer Mutter-Kind Interaktion und einem Fragebogen im Alter des Kindes von etwa 7 Jahren.

Das Poster „Reflective Functioning“ zeigt, dass eine bessere elterliche Mentalisierungsfähigkeit (Reflective Functioning, RF) vermehrt mit einer sicheren kindliche Bindung im Alter von 7 Jahren einhergeht.